Iontophorese

Erfasst von Janine Hartmann am 8. Januar 2013 in der Kategorie Glossar

Was ist eigentlich gemeint mit Iontophorese? Kennen Sie das Gefühl, bei der kleinsten Anstrengung nasse Hände zu haben? Müssen Sie Ihre T-Shirts mehrmals pro Tag wechseln? Haben Sie schon etliche Deos ausprobiert? Wir helfen Ihnen weiter.

Wenn Sie übermässig viel unter den Armen, an den Händen oder den Füssen schwitzen, empfehlen wir Ihnen eine Iontophorese-Therapie. Eine weitere Bezeichnung für die Therapie lautet Leitungswasser-Iontophorese. Was passiert da genau? Sie tauchen Ihre Hände oder Füssen in zwei mit Leitungswasser gefüllte Kunsstoffwannen. Mittels Elektroden wird dann ein schwacher Strom durch geleitet. Die Stärke wird individuell so geregelt, dass Sie nur ein leichtes Kribbeln verspüren. Bei der Behandlung der Achseln netzen Sie einen Schwamm mit Wasser an. Dieser Schwamm enthält eine kleine Elektrodenplatte, die den Strom durchfliessen lässt. Die Schwämme klemmen Sie unter den Achseln ein. Durch den Stromfluss werden die Schweisszellen stimuliert und gereizt. Dies bewirkt, dass sie Zellen weniger Schweiss produzieren. Ob Hände, Füsse oder Achseln: Die Therapie dauert pro Tag circa 15 Minuten. Das Gerät können Sie von uns ausleihen und testen.

Weitere Informationen zum Ablauf der Behandlung finden Sie hier.